Hochschule Augsburg wird Partner zur Stärkung des Ehrenamts

Kooperationsvereinbarung

Mittig v.l.n.r. Prof. Dr.-Ing. Hans-Eberhard Schurk, Präsident der Hochschule Augsburg, Günter Gsottberger, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Augsburger Hilfsorganisationen und Frank Habermaier, Leitender Branddirektor beim Stadtfeuerwehrverband Augsburg. Als direkte Ansprechpartner an der Hochschule Augsburg links außen Prof. Dr. Nik Klever und rechts außen Dr. Julia Sonnberger. 

Die Hochschule Augsburg ist ab sofort Partnerhochschule der Feuerwehren und Hilfsorganisationen. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung wurde mit dem Stadtfeuerwehrverband Augsburg e.V. und der Arbeitsgemeinschaft der Augsburger Hilfsorganisationen getroffen.

 

Präsident Prof. Hans-Eberhard Schurk erklärt: „Mit dieser Kooperationsvereinbarung soll für studierende ehrenamtliche Leistungsträgerinnen und Leistungsträger ein Nachteilsausgleich geschaffen werden.“ Ziel sei, dass die Studierenden an der Hochschule Augsburg ihre akademische Ausbildung gleichzeitig zu den zeitlichen Belastungen aufgrund eines Ehrenamts erfolgreich absolvieren können. Die Studien- und Rahmenbedingungen sollen im öffentlichen Interesse so gestaltet werden, dass ehrenamtliches Engagement mit akademischer Ausbildung gut zu vereinbaren ist. Ehrenamtliche Leistungsträgerinnen und Leistungsträger dürften als Folge ihres Engagements nicht im Studium benachteiligt werden.

Flexibilisierung der Studienplanung

Denkbar sei die Betreuung durch eine Mentorin oder einen Mentor. Diese oder dieser könne den studierenden ehrenamtlichen Leistungsträger durch eine individuelle Studienberatung unterstützen. Möglich sei auch eine Flexibilisierung der Studienplanung auf der Grundlage von ehrenamtlichen Dienstplänen bis hin zu möglichen Urlaubssemestern oder der Individualisierung von Abgabe- und Prüfungsterminen.

Günter Gsottberger, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Augsburger Hilfsorganisationen sowie Stadt- und Kreisgeschäftsführer des Malteser Hilfsdienst unterstreicht, wie wichtig die geschlossene Partnerschaft sei: „Das Ehrenamt nimmt für viele Menschen in unserer Gesellschaft einen immer geringeren Stellenwert im persönlichen Engagement ein und wird vordergründig von einer Vielzahl anderer persönlicher Ziele und Bedürfnisse überlagert.“ Dabei sei aber die weitreichende Relevanz des Ehrenamts für die Sicherheit der Bevölkerung unumstritten. Daher will auch die Hochschule Augsburg durch die Kooperationsvereinbarung das Image des Ehrenamts kontinuierlich und nachhaltig fördern.

Kooperierende Verbände

Neben dem Stadtfeuerwehrverband Augsburg e.V. sind als Partner über die Arbeitsgemeinschaft der Augsburger Hilfsorganisationen auch folgende Verbände in die Kooperation eingeschlossen: Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Bayerisches Rotes Kreuz, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG), Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. (JUH) und Malteser Hilfsdienst e.V. (MHD).

Die Hochschule Augsburg will auf Basis dieser örtlichen Vereinbarung, im Rahmen ihrer fachlichen Möglichkeiten künftig offiziell auch Ansprechpartner für technische und organisatorische Fragestellungen für eine wissenschaftlich fundierte Weiterentwicklung aller Dienstleistungen der Feuerwehren und Hilfsorganisationen sein. Insgesamt soll die Zusammenarbeit mit den Verbänden gestärkt werden.

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