Retter im Hochwasser-Einsatz: Eine Zwischenbilanz der Augsburger Hilfsorganisationen

Insgesamt über 50 ehrenamtliche Einsatzkräfte der Augsburger Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund, Bayerisches Rotes Kreuz, Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst waren oder sind noch im Hochwasser-Einsatz, vor allem im Raum Deggedorf: „Gerne haben unsere Sanitäts-, Wasserrettungs- und Betreuungskräfte die Bürger bei der Katastrophe unterstützt. Notunterkünfte wurden aufgebaut, Menschen evakuiert und auch in lebensbedrohlichen Situationen gerettet“, so Günter Gsottberger, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Augsburger Hilfsorganisationen.

BRK mit Wasserwacht

Die Helfer vom Augsburger BRK und der Wasserwacht haben gleich mehrere Regionen beim Hochwasser unterstützt. Seit Sonntag sind die Wasserretter in Rosenheim, Deggendorf und Passau mit unterschiedlichen Aufträgen aktiv gewesen. Sowohl Experten für die Führung als auch Luftretter waren im Einsatz.

Das Rote Kreuz ist außerdem mit sechs Helfern und drei Krankentransportwagen sowie einer Schnell-Einsatz-Gruppe Technik und Sicherheit nach Deggendorf zur Unterstützung des Rettungsdienstes ausgerückt. Vor Ort haben die Ehrenamtlichen zahlreiche

DLRG

Auch die Augsburger DLRG-Einsatzkräfte waren mit ihren Rettungsbooten in den Hochwasser-Gebieten im Einsatz. Insgesamt 20 ehrenamtliche Helfer sind seit seit Montag mit ihren Booten unterwegs.

Johanniter

Die Johanniter sind bereits seit Montag mit Einsatzkräften aus dem Regionalverband Schwaben in Deggendorf. Sie haben dort gemeinsam mit anderen Hilfsorganisationen eine Notunterkunft für Betroffene aufgebaut und zugleich eine Unterkunft für zahlreiche Rettungskräfte im Hochwasser-Einsatz bereitgestellt. Außerdem waren vier Rettungskräfte mit ihren Krankentransportwagen von Mittwoch bis Donnerstag rund 48 Stunden im Einsatz. Aktuell befinden sich noch Augsburger Johanniter-Helfer in der Deggendorfer Stadthalle.

Malteser

16 Helfer der Augsburger Malteser befanden sich von Mittwoch bis heute (Freitag) in Deggendorf. Mit einer Schnell-Einsatz-Gruppe Betreuung und Verpflegung unterstützen sie die Versorgung der Hunderten Einsatzkräfte vor Ort. Rund um die Uhr haben sie die Unterkunft der Helfer als Ruhezone betrieben sowie Getränke und Speisen für Betroffene und Helfer bereitgestellt.

Ausblick

Sollte sich die Lage in den Hochwasser-Gebieten weiter zuspitzen bzw. sollten Einsatzkräfte abgelöst werden, stehen auch die Augsburger Helfer wieder bereit, um sofort auszurücken: „Auf Augsburgs Hilfsorganisationen ist Verlass. Wir sind stolz auf unsere Ehrenamtlichen, die den Menschen in Deggendorf mit ihrem Einsatz wieder Hoffnung geben konnten und auch jederzeit für weitere Einsätze bereitstehen“, so Günter Gsottberger.

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