Teilziel erreicht: Ehrenamt und damit Augsburg gestärkt! – Die Arbeitsgemeinschaft der Augsburger Hilfsorganisationen begrüßt die Abkehr von der Haushaltssperre für ehrenamtliches Engagement

Über 1.200 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer von den Augsburger Hilfsorganisationen können aufatmen: Die freiwilligen Zuschüsse der Stadt werden nach Bekunden des Oberbürgermeisters Dr. Kurt Gribl doch nicht gekürzt: „Das ist ein Gewinn für alle Aktiven in Rettungsdienst und Katastrophenschutz wie beispielsweise beim Arbeiter Samariter Bund oder dem Bayerischen Roten Kreuz“, so Günter Gsottberger, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Augsburger Hilfsorganisationen in einer ersten Reaktion auf die Meldung. Aber er ergänzt: „Das kann dennoch nur als erster Schritt in die richtige Richtung angesehen werden, denn wir Hilfsorganisationen brauchen für die Zukunft weitere Unterstützung seitens der Kommune, sowohl finanziell als auch im Bereich einer gelebten Anerkennungskultur!“

In der Arbeitsgemeinschaft haben sich die fünf großen Hilfsorganisationen Arbeiter Samariter Bund, Bayerisches Rotes Kreuz, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst in Augsburg zusammengeschlossen, um gemeinsam mit einer Stimme zu sprechen: „Das Thema der Zuschüsse bewegt uns alle“, so Günter Gsottberger, „denn alle unsere Hilfsorganisationen sind darauf angewiesen, um gut ausgebildete und gut ausgestatte Helfer für alle Sozialen Dienste wie der Demenzkrankenbetreuung und für Notfälle wie Großschadenslagen oder Katastrophen bereitzuhalten.“ Allein die Einsatzkleidung eines Katastrophenschützers kostet die Rettungsorganisationen mehrere hundert Euro, eine Ausbildung von Einsatzkräften für das Rettungswesen liegt trotz niedrig angesetzter Selbstkosten häufig bei über 3000 Euro. „Ohne ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die sich in ihrer Freizeit uneigennützig für die Augsburger einsetzen und ohne die notwendige Ausstattung mit Einsatzmitteln könnten wir letztendlich überhaupt nicht helfen“, so Günter Gsottberger weiter.

Daher ist es nur richtig, wenn die Stadt Augsburg ihre Zuschüsse nicht streicht. Für 2011 mit Frauen-Fußball-WM in Augsburg und zahlreichen anderen Veranstaltungen benötigen die Augsburger bestens vorbereitete Retter. Günter Gsottberger betont: „Daher wäre eine sukzessive Erhöhung der Zuschüsse in den kommenden Jahren zwingend erforderlich, damit die Sicherheit Augsburgs in gutem Zustand bleibt. Es darf keinesfalls Haushaltssperren für ehrenamtliches Engagement geben!“

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