Junge Retter können endlich losfahren! – Arbeitsgemeinschaft der Augsburger Hilfsorganisationen begrüßt 7,5-Tonnen-Regelung und warnt zugleich: „Keine Bürokratie und Kostenhürden aufbauen!“

Die Arbeitsgemeinschaft der Augsburger Hilfsorganisationen begrüßt die 7,5-Tonnen-Regelung zur Erweiterung der neuen EU-Führerscheine: „Endlich können unsere jungen Retter losfahren, um Leben zu retten“, so Sprecher Günter Gsottberger. Mit der Fahrerlaubnisklasse B können bisher nur Fahrzeuge bis zu 3,5 Tonnen bewegt werden. Durch die Erweiterung für Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Feuerwehr auf bis zu 7,5 Tonnen ist jetzt die Hilfe auch in Zukunft sichergestellt.

Dennoch geben die Augsburger Hilfsorganisationen Arbeiter Samariter Bund, Bayerisches Rotes Kreuz, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Johanniter-Unfall- Hilfe und Malteser Hilfsdienst, die sich zur Arbeitsgemeinschaft der Augsburger Hilfsorganisationen mit über 1.200 aktiv Ehrenamtlichen zusammengeschlossen haben, zu bedenken und warnen: „Wir dürfen keine große Bürokratie aufbauen! Jede junge Helferin und jeder junger Helfer muss unproblematisch zu seiner Führerscheinerweiterung kommen können, damit unsere Retter in den Einsatz gehen können“, betont der Arbeitsgemeinschaft-Sprecher Günter Gsottberger. „Wir brauchen kein aufwändiges Formularwesen, zahlreiche Prüfungen und Auflagen, sondern schnelle und praxistaugliche Lösungen. Vor allem können wir aber keine weitere zusätzliche und immense Kostenbelastung tragen, wenn uns zeitgleich die Zuschüsse der Stadt Augsburg gekürzt werden!“

Die Ausführungsbestimmungen zu dem Gesetz, dass die Führerscheinerweiterung für Hilfsdienste organisiert, müssen vom bayerischen Gesetzgeber geregelt werden. Günter Gsottberger: „Jetzt liegt es in der Hand der Landesregierung, ihren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern rasch zu helfen, damit beispielsweise Malteser und Johanniter für Bayern und für Augsburg rund um die Uhr an jedem Tag einsatzbereit sind.“

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